WIE ALLES BEGANN

Licht, Farbe, Papier, Software, Bildbearbeitung, Druck- und Fototechnik, sind nur einige Stichworte, die mein Berufsbild grob beschreiben. Nach meiner Ausbildung zum Offsetdrucker, erweiterte ich die in diesem Beruf gesammelten Erfahrungen durch eine ergänzende Ausbildung zum Mediengestalter für Digital- u. Printmedien. Im Außendienst gestaltete ich über viele Jahre Kindergarteneinrichtungen, Kinder-Spielplätze und Schuleinrichtungen, wodurch ich jede Menge Kontakt zu Architekten, Erzieherinnen - und Kindern etc. hatte. Diese Kinder brachten mich unweigerlich immer wieder zum Lachen, so neugierig und lustig, wie sie waren - u.a. das wirkte sich wohl inspirierend auf mich aus.

DIE VIELFALT

Mit Blende 1.4 bei vollem Fokus auf gezielt gewählte Details - oder lieber Blende 11 für viel dahinter und davor, bei gleichzeitig mehr Bedarf an Licht bzw. einem höheren ISO-Wert, der die Bildqualität beeinflussen kann? Soll das Foto optimal (ist meist eine reine Geschmacksache) ausgeleuchtet, oder gezielt über- oder unterbelichtet sein, um einen besonderen Effekt zu erzielen? Soll als Belichtungszeit eine 50´stel oder 1000´stel Sekunde gewählt werden, um eine Situation "verschwimmen" zu lassen oder lieber "einzufrieren"? Man kann viel experimentieren, aber wenn es darauf ankommt, muss alles optimal laufen - und da zählen nur Erfahrung, Routine und eine den Anforderungen entsprechende Ausrüstung.

DER MENSCH IM FOKUS

"Du musst jetzt...". Dieser Satz passt nicht zur Kinderfotografie. Kinder zu fotografieren heißt auch schon einmal warten, oder gar einpacken zu müssen, um dann später entsprechend natürlichere Bilder einfangen zu können. Ich würde niemals Fotos von Kindern machen, die dazu gezwungen wurden. "Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte".

 

Bis bald!

 

Gert Lapoehn